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Verantwortungsbewusste Beschaffung bei Boden

Wir von Boden sind der Meinung, dass jeder mit Respekt und W�rde behandelt werden sollte, dass ein Arbeitsplatz sicher und fair sein sollte und dass diese Prinzipien Rechte darstellen, die innerhalb der gesamten Lieferkette f�r jeden gleicherma�en gelten. Wir m�chten mit Lieferanten zusammenarbeiten, die diese Werte teilen.

2008 ist Boden der Initiative f�r ethischen Handel (ETI) beigetreten und hat die Grundsatzprinzipien der ETI als wesentlichen Bestandteil unserer Verpflichtung zu verantwortungsbewusster Beschaffung eingef�hrt. Die Grundsatzprinzipien der ETI sowie die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), auf denen sie basieren, betrachten wir als Mindestanforderungen an die Arbeitsbedingungen innerhalb der Lieferkette.

Einzelheiten �ber die Initiative f�r ethischen Handel finden Sie unter http://www.ethicaltrade.org/about-eti/what-companies-sign-up-to

Der ETI Base Code

DAS ARBEITSVERH�LTNIS WIRD FREI GEW�HLT

  • Es besteht keine Zwangsarbeit, Zwangsknechtschaft oder unfreiwillige Gef�ngnisarbeit.
  • Arbeiter werden nicht aufgefordert einen �Pfand� oder ihre Ausweisdokumente bei ihrem Arbeitgeber zu hinterlegen und es ist ihnen freigestellt, ihren Arbeitgeber nach einer angemessenen Benachrichtigung zu verlassen

DIE VEREINIGUNGSFREIHEIT UND DAS RECHT AUF TARIFVERHANDLUNGEN WERDEN RESPEKTIERT

  • Arbeiter haben ohne Ausnahme das Recht, sich zu versammeln und eine Gewerkschaft ihrer eigenen Wahl zu gr�nden und gemeinsam Tarifverhandlungen durchzuf�hren.
  • Der Arbeitgeber nimmt gegen�ber den Aktivit�ten von Gewerkschaften und deren organisatorischer Aktivit�ten eine offene Haltung ein.
  • Arbeitnehmervertreter werden nicht diskriminiert und haben die M�glichkeit,ihre repr�sentativen Funktionen am Arbeitsplatz auszuf�hren.
  • Wo das Vereinigungsrecht und Recht auf Tarifverhandlungen durch die Gesetzgebung beschr�nkt wird, erleichtert der Arbeitgeber die Entwicklung gleichberechtigter Mittel f�r unabh�ngige und freie Vereinigung und Verhandlungen und behindert diese nicht.

DIE ARBEITSBEDINGUNGEN SIND SICHER UND HYGIENISCH

  • Es muss ein sicheres und hygienisches Arbeitsumfeld unter Ber�cksichtigung des allgemeing�ltigen Wissens der Branche und bestimmter Gefahren gew�hrleistet werden. Es sollen angemessene Ma�nahmen getroffen werden, um Unf�lle und Gesundheitssch�digungen zu verhindern, die im Rahmen der Arbeit entstehen, mit dieser in Verbindung stehen oder aufgrund dieser entstehen, indem mit dem Arbeitsumfeld einhergehende Gefahren, soweit dies in vern�nftiger Weise umsetzbar ist, minimiert werden.
  • Arbeiter sollen ein regelm��iges und protokolliertes Gesundheits- und Sicherheitstraining erhalten. Dieses Training soll f�r neue oder wieder eingestellte Arbeitnehmer wiederholt werden.
  • Zugang zu sauberen Toilettenanlagen und trinkbarem Wasser und, wenn angebracht, Einrichtungen f�r die Lebensmittellagerung sollen bereitgestellt werden.
  • Die Unterbringung muss, wenn sie bereitgestellt wird, sauber und sicher sein, sowie den Grundbed�rfnisse der Arbeiter entsprechen.
  • Das die Richtlinien einhaltende Unternehmen soll die Verantwortung f�r Gesundheit und Sicherheit einem Vertreter des Senior Managements �bertragen.

ES WIRD KEINE KINDERARBEIT EINGESETZT

  • Es soll kein Einsatz von Kinderarbeit vorliegen.
  • Unternehmen sollen eine Politik und Programme entwickeln oder an diesen teilnehmen, die f�r die �bertragung eines Kindes, das bei der Ausf�hrung von Kinderarbeit vorgefunden wird, in eine qualitative Ausbildung und f�r dessen Verbleib in der selben bis zum Ende der Kindheit sorgt. �Kind" und "Kinderarbeit" werden in den Anh�ngen definiert.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden nicht w�hrend der Nacht oder unter gef�hrlichen Bedingungen besch�ftigt.
  • Diese Strategien und Verfahren sollen mit den Bestimmungen der entsprechenden ILO-Standards �bereinstimmen.

NB. Boden hat ein Verfahren zur Einstellung von Kinderarbeit festgelegt, sollte diese innerhalb der Lieferkette festgestellt werden. Alle Lieferanten werden dar�ber zu Beginn ihrer Zusammenarbeit mit Boden in Kenntnis gesetzt.

MINDESTL�HNE WERDEN BEZAHLT

  • L�hne und Verg�tungen, die f�r eine regul�re Arbeitswoche gezahlt werden, entsprechen wenigstens den nationalen gesetzlichen Vorgaben oder dem branchen�blichen Standardwert, je nachdem, welche Vorgabe h�her ausf�llt. Auf jeden Fall sollen L�hne immer ausreichend sein, um die Grundbed�rfnisse zu decken und etwas frei verf�gbares Einkommen bereitzustellen.
  • Alle Arbeiter erhalten schriftliche und verst�ndliche Informationen zu den Arbeitsbedingungen in Bezug auf L�hne, bevor sie die Arbeit aufnehmen sowie bei jeder Auszahlung zu Lohnangaben f�r den betreffenden Bezugszeitraum.
  • Abz�ge von L�hnen als Disziplinierungsma�nahmen werden weder gestattet noch werden Abz�ge von den L�hnen, die nicht durch die nationale Gesetzgebung erlaubt sind, ohne das ausdr�ckliche Einverst�ndnis des betroffenen Arbeiters vorgenommen. Alle Disziplinarma�nahmen sollen aufgezeichnet werden.

DIE ARBEITSZEIT IST NICHT �BERH�HT

  • Die Arbeitszeit stimmt mit der nationalen Gesetzgebung und dem branchen�blichen Standardwert und den Abschnitten 6.2 bis 6.6 unten �berein, je nachdem wo der gr��ere Schutz geboten wird. Die Unterabschnitte 6.2 bis 6.6 basieren auf den internationalen Arbeitsrichtlinien.
  • Arbeitszeiten, �berstunden ausgenommen, m�ssen per Vertrag festgelegt werden und d�rfen 48 Stunden pro Woche* nicht �berschreiten.
  • �berstunden werden freiwillig geleistet. Alle �berstunden m�ssen auf verantwortlicher Basis genutzt werden und das Folgende beachten: das Ausma�, die H�ufigkeit und die gearbeiteten Stunden durch einzelne Arbeiter und die Belegschaft als Ganzes. �berstunden d�rfen nicht als Ersatz f�r regul�re Arbeitsverh�ltnisse genutzt werden. �berstunden werden immer mit einem �berstundenzuschlag verg�tet, wobei empfohlen wird, dass dieser nicht unter 125% des regul�ren Lohns liegen sollte.
  • Die Arbeitsstunden insgesamt, die �ber einen Zeitraum von sieben Tagen geleistet werden, d�rfen 60 Stunden nicht �berschreiten, au�er diese werden von Unterabschnitt 6.5 abgedeckt.
  • Die Arbeitsstunden insgesamt �ber einen Zeitraum von sieben Tagen d�rfen 60 Stunden nur in au�ergew�hnlichen Umst�nden �berschreiten, in welchen alle folgenden Aufz�hlungen zutreffen:
  • dies ist durch das Landesrecht erlaubt;

    dies wurde in einer, auf freier Basis mit einer Arbeitnehmerorganisation verhandelten Tarifvereinbarung beschlossen, wobei die Organisation einen signifikanten Teil der Belegschaft repr�sentiert;

    es wurden angemessene Sicherheitsma�nahmen eingef�hrt, um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter zu sch�tzen; und

  • der Arbeitgeber kann beweisen, dass au�ergew�hnliche Umst�nde vorliegen, wie beispielsweise unerwartete Produktionsspitzen, Unf�lle oder Notf�lle.

*Internationale Standards empfehlen die fortschreitende Abnahme der �blichen Arbeitsstunden, wo angemessen, auf 40 Stunden pro Woche, ohne die L�hne der Arbeiter zu reduzieren, w�hrend Arbeitsstunden reduziert werden.

DISKRIMINIERUNG WIRD NICHT PRAKTIZIERT

  • Es gibt keine Diskriminierung bei der Einstellung, Verg�tung, Zulassung zum Training, Bef�rderung, Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses oder Pensionierung aufgrund von Rasse, Kaste, Nationalit�t, Religion, Alter, Behinderung, Geschlecht, Ehestand, sexueller Orientierung, Gewerkschaftsmitgliedschaft oder politischer Zugeh�rigkeit.

ES BESTEHT EIN GEREGELTES ARBEITSVERH�LTNIS

  • Die geleistete Arbeit wird soweit m�glich auf Grundlage der anerkannten, durch nationale Gesetzgebung und Praxis etablierten Arbeitsbeziehung durchgef�hrt.
  • Verpflichtungen gegen�ber Arbeitnehmern, die durch das Arbeits- oder Sozialversicherungsrecht und Vorschriften bez�glich eines regul�ren Arbeitsverh�ltnisses entstehen, werden durch die Verwendung von reinen Arbeitsvertr�gen, Subunternehmertum oder Heimarbeit oder durch Ausbildungspl�ne ohne die Absicht, F�higkeiten zu vermitteln oder ein regul�res Arbeitsverh�ltnis bereitzustellen, nicht vermieden, noch sollen derartige Verpflichtungen durch die �berh�hte Verwendung von befristeten Arbeitsvertr�gen umgangen werden.

UNMENSCHLICHE ODER BRUTALE BEHANDLUNG IST NICHT ERLAUBT

  • K�rperlicher Missbrauch oder Disziplinierung, die Androhung k�rperlichen Missbrauchs, sexuelle oder anderweite Bel�stigung und verbale Beschimpfung oder andere Formen der Einsch�chterung sind verboten.

Umweltbelastung

Wir erwarten von all unseren Lieferanten, angemessene Anstrengungen zu unternehmen, die durch ihre Gesch�ftsaktivit�ten verursachten Umweltbelastungen zu reduzieren. Lieferanten haben sicherzustellen, dass alle an der Produktion beteiligten Standorte die �rtlich geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten und stets �ber die aktuellen Leitlinien informiert werden.

Wir m�chten Lieferbetrieben nahelegen, ihre eigenen Umweltrichtlinien hinsichtlich Energieverbrauch, nat�rlicher Ressourcen und Abfall aufzustellen und einen Vertreter der Gesch�ftsleitung f�r dieses Gebiet verantwortlich zu machen.

Im Rahmen unserer Selbstverpflichtung unternehmen wir Folgendes:

Entspricht ein Lieferant nicht den Mindestanforderungen dieser Selbstverpflichtung, unterst�tzen wir diesen bei der Erstellung eines Aktionsplans und r�umen ihm einen angemessenen zeitlichen Rahmen zur Durchf�hrung der erforderlichen Verbesserungen ein.

Mitarbeitern von Boden und von uns beauftragten Vertretern ist der vollst�ndige und offene Zugang zu s�mtlichen Einrichtungen (einschlie�lich aller von Subunternehmen ausgef�hrten Arbeitsvorg�nge) zu gew�hren.

Wir sind stets darum bem�ht, mit allen interessierten Parteien zusammenzuarbeiten, um die F�hrungsspitze dabei zu unterst�tzen, die Nachhaltigkeit von Verbesserungen zu gew�hrleisten.

Wurden s�mtliche angemessene Bem�hungen der Auseinandersetzung mit einem Lieferanten ausgesch�pft, wird Boden ggf. die Kooperation beenden, sofern der Lieferant ernsthaft oder dauerhaft gegen unsere Verpflichtung zu verantwortungsbewusster Beschaffung versto�en hat oder innerhalb einer angemessenen Frist keine Verbesserungen vornehmen will oder kann.

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